Bei SBW Berlin glauben wir an Freiheit und wir verstehen sie auf viele Arten. Eine Definition, wie wir Freiheit beschreiben können, ist Freiheit als Chance: Die Möglichkeit, zu leben, die Möglichkeit, seine Träume zu verwirklichen und die Person zu werden, die man sein möchte.

In diesem Sinne freuen wir uns auch über das neue Projekt von einem unserer Stipendiaten, einem Geflüchteten aus Syrien (seinen Namen möchte er nicht veröffentlicht sehen), in Zusammenarbeit mit der Berliner Schule für Schauspiel bsfs. Im Dezember 2020 wurde dort ein von ihm selbst geschriebenes Theaterstück mit dem Titel „Zwischen den Stühlen“ erstmals aufgeführt.

Das Stück wurde von der bekannten Schauspielerin und Regisseurin Karin Mikityla mit Texten aus dem Roman „Ich werde meine Heimat verraten“ von Mohamad ALMahmoud professionell inszeniert.

Diese Produktion betont die Bedeutung der Freiheit für Menschen in schwierigen Zeiten, aus verschiedenen Perspektiven und für verschiedene Ethnien.

Die Idee zum Theaterstück hat unser Stipendiat neben seinem Studium an der bsfs als sein SBW-Projekt entwickelt. Für ihn als an Schauspiel und Regie und den politischen Verhältnissen in seinem Heimatland interessierter Mensch, ist die Grundidee, auch Geflüchtete als Teilnehmer an dem Stück zu gewinnen. Auch wegen der Pandemie konnte dies noch nicht richtig umgesetzt werden, es bleibt aber ein Ziel.

Bisher wurde „Zwischen den Stühlen“ mehr als Schulprojekt an der bsfs gestaltet und SBW Berlin hat dieses unterstützt. Es ist ein besonderes Theaterstück, das hilft, die Projekte der SBW Berlin kennenzulernen und zu verstehen.

Im Februar und März 2021 soll es wieder öffentlich aufgeführt werden.

 

Fotos von Matthias Kreplien